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Aktuelles

Nachstehend ein WAZ-Bericht zum 72. Treffen des Rotthauser Netzwerks im Kolpinghaus Rotthausen:

 

Soziales                                                                 WAZ Gelsenkirchen

31.08.2022, 15:05 | 

Uli Kolmann

Netzwerk Rotthausen: „Müssen uns noch sichtbarer aufstellen“

Gelsenkirchen-Rotthausen.  Beim Netzwerk Gelsenkirchen-Rotthausen ziehen Sozialdezernat und Jobcenter Bilanz. Nach der Corona-Zwangspause geht der Blick in die nahe Zukunft.

Strenge Disziplin herrschte vor beim inzwischen schon 72. Treffen des Rotthauser Netzwerkes. Denn auf der Bühne des Kolpinghauses gab es nur ein Mikrofon für zwei Moderatoren und zwei „Gästinnen“, wie Netzwerk-Vorsitzender Klaus Koschei launig einleitete.

In Interviewform plauderte er mit Co-Moderator Reiner Lipka mit Sozialdezernentin Andrea Henze und Anke Schürmann-Rupp, Geschäftsführerin des örtlichen Jobcenters, über die soziale Lage, ihre Eckdaten und Schwierigkeiten in der Stadt und besonders in Rotthausen.

Schwieriger Start in Gelsenkirchen für beide

Für beide gestaltete sich der Start in Gelsenkirchen schwierig. Henze berichtete: „Die Inzidenz war sehr hoch, als ich Anfang 2022 hier begann. Direkte Begegnungen waren kaum möglich, dafür mussten gleich Themen wie Corona-Tests an Schulen, Betretungsverbote in Senioreneinrichtungen erledigt werden, wenig später dann die Verpflegung und Unterbringung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen, und jetzt die Energiekrise.

Schürmann-Rupp wechselte vor zwei Jahren vom Jobcenter Mülheim nach Gelsenkirchen, auch da waren die Möglichkeiten durch die Pandemie eingeschränkt. „Wir haben 50.000 Leistungsempfänger in Gelsenkirchen“, leitete sie ein, in Mülheim sind es 23.000. „Das bedeutet eine ganz andere Aufstellung. Hier liegt die Verantwortung nicht nur bei der Kommune, sondern auch bei der Bundesanstalt für Arbeit.“

Integration als langer Prozess

Ihr Start war mitten im Lockdown, „als praktisch keiner mehr in dem Riesenhaus an der Ahstraße war. Das war sehr schwierig für Kollegen und vor allem für Kunden.“

Engagiert fasste Henze die Frage auf, ob offene Stellen und die Arbeitslosenzahlen nicht einfach gegeneinander zu rechnen wären. „Das ist zu kurz gedacht. Gerade die Integration stellt vielfältige Herausforderungen unter den Aspekten Sprache, Bildung, Migration und Qualifizierung. Das ist ein langer Prozess.“

 

Engagiert diskutierten Andrea Henze, Soziadezernentin, und Anke Schürmann-Rupp, Geschäftsführerin des Jobcenter Gelsenkirchen, mit Klaus Koschei (r.) und Reiner Lipka auf Einladung des Rotthauser Netzwerks.

Fotos: Uli Kolmann, WAZ

Niedrigschwellige Angebote

„Wir müssen unsere Angebote an die Kundenstruktur anpassen, dafür gibt es kein Schema“, unterstrich Schürmann-Rupp. „Wir müssen niederschwellig herangehen, gerade in den Quartieren zu den Menschen gehen - wie hier, wo Quartiersbüro und Stadtteilbüro unter einem Dach arbeiten“.

Unterschiede zur Gesamtstadt gebe es sehr wohl in Rotthausen, erklärte sie. Das betreffe die Armutszuwanderung aus dem europäischen Osten, und die Größe der „Bedarfsgemeinschaften“ mit mehr als fünf Personen.

Viele Leistungsempfänger

„Rund 11.000 Rumänen und Bulgaren sind in Gelsenkirchen gemeldet“, bezifferte Schürmann-Rupp, „und die Hälfte davon bezieht Leistungen. Wir sind breit aufgestellt, können Angebote für eigentlich alle Fallkonstruktionen machen.“ Sie verwies auf die Vorprüfstelle, die inzwischen eingerichtet wurde, und zahlreiche Objektbegehungen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst, um Leistungsmissbrauch zu begegnen.

Andrea Henze beschrieb, dass durch die Anhebung des Mindestlohnes bisher keine Entlassungswellen festgestellt worden seien, allerdings das von vielen erwartete Bürgergeld mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden sei. „Und Sanktionen gibt es bisher bei uns schon kaum, die Quote ist niedrig.“

Sorgen durch Energiekosten

Die Expertinnen waren sich einig, dass sich Arbeit grundsätzlich lohnen müsse, und angesichts der steigenden Energiekosten müsse bei Geringverdienern genau hingesehen werden. Eine Arbeitsgemeinschaft aus Sozialamt, ELE, Verbraucherzentrale und Jobcenter solle sich in „echten Fallbesprechungen“ um Härtefälle kümmern.

Henze: „Das macht mir wirklich Sorgen. Wenn die Fallzahlen signifikant steigen, müssen Signale gegeben werden, müssen wir schnell handeln.“

Ebenso grundsätzlich forderte sie engagiert, die oft falsche Wahrnehmung von Gelsenkirchen, das Image müsse sich ändern. „Wir müssen einfach öfter zeigen, was hier geht, statt, was nicht geht.“

 

Jahreshauptversammlung des Rotthauser Netzwerk e.V.

 

Liebe Mitglieder des Rotthauser Netzwerks

hiermit laden wir Sie herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rotthauser Netzwerk e.V. ein.

Die Versammlung findet statt am 15. September 2022 um 1845 Uhr im Restaurant „Bei Onkel Hans“, Karl-Meyer-Str. 53, 45884 Gelsenkirchen-Rotthausen.

Die geplante Tagesordnung entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage.

Mit freundlichen Grüßen

 

Tagesordnung

der Jahreshauptversammlung 2022 des Rotthauser Netzwerk e.V.

Datum: 15. September 2022

Ort:      Restaurant „Bei Onkel Hans“, Karl-Meyer-Str. 53, 45884 GE-Rotthausen

Uhrzeit: 1845 Uhr

Top 1:  Begrüßung

Top 2:  Gedenken an die verstorbenen Mitglieder

Top 3: Bekanntgabe der Tagesordnung und deren Genehmigung

Top 4:  Feststellung der Beschlussfähigkeit

Top 5:  Jahresberichte mit anschließender Aussprache
- Bericht des Vorstandes
- Bericht des Kassierers
- Bericht der Kassenprüfer

Top 6:  Anträge und Beschlussfassung

Top 7:  Wahl einer Versammlungsleiterin / eines Versammlungsleiters

Top 8:  Entlastung des Vorstandes

Top 9:  Sonstiges

Top 10: Schlusswort

Liebe Freundinnen und Freunde des Rotthauser Netzwerks,

nachdem sich die Corona-Situation deutlich entspannt hat, möchten wir einen Neustart wagen und uns zu einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung am 23. Juni treffen. 

Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns auf Sie. Bitte bewahren Sie Abstand während der Veranstaltung und halten Sie die gängigen Hygieneregeln ein.

Im Auftrag des Rotthauser Netzwerks hat die Gärtnerei A. Verse die Pflanzkübel an der Steeler Str. und die Blumenampeln im Bereich Karl-Meyer-Str./Steeler Str. mit neuen Blumen bepflanzt.

Wir hoffen, mit dieser Maßnahme den Rotthauser Bürgerinnen und Bürgern eine kleine Freude zu bereiten und einen Beitrag zur Verschönerung unseres Ortsteiles zu leisten.

 

 

 

 

 

Leider gibt es immer wieder auch Zeitgenossinnen und -genossen, die eine eigene Vorstellung davon haben, wie das Stadtbild zur Erbauung der Bevölkerung zu gestalten ist (hier: Steeler Str./Ecke Karl-Meyer-Str.)

Liebe Freundinnen und Freunde des Rotthauser Netzwerks,

 

wegen der anhaltenden Pandemie müssen die geplanten Veranstaltungen am   20. Januar 2022 (Präsenzveranstaltung mit u.a. Mitgliedern des Rotthauser Quartiersbüros) und 22. Januar 2022 (Jahresausflug zum Fußballmuseum in Dortmund) leider ausfallen.

Wir hoffen, dass wir euch alle nach einem Rückgang der Inzidenzzahlen gesund und munter wiedersehen und unsere regelmäßigen Treffen wieder aufleben lassen können.

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute für das neue Jahr, Gesundheit und Zufriedenheit.

 

Euer Team vom Rotthauser Netzwerk

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist eine Teilnahme nur im Rahmen der 2G-Regelung möglich!!!

Hier ein Angebot des Stadtteilbüros Rotthausen :

 

Stadterneuerung / Städtebauförderung - Vortrag Feldmann/Loch beim Rotthauser Netzwerk
190924 Vortrag Rotthauser Netzwerk.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Neue Linie 388  -  Linienführung und Fahrpläne:

Fahrpläne Linie 388
388-20190701 FP (1).pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
Förderung Rotthausen RN 21_2_2019.pptx
Microsoft Power Point-Präsentation [1.8 MB]

Auch im Jahr 2017 hatte das Rotthauser Netzwerk 40 Tannenbäume im Bereich Rotthauser Markt / Steeler Str. / Karl-Meyer-Str. / Schonnebecker Str. aufstellen lassen, die anschließend von Kindern aus 4 Rotthauser Kindergärten mit selbstgebasteltem Christbaumschmuck verziert wurden.

 

Als kleines Dankeschön überbrachten Andreas Lange und Günter Iwannek vom Rotthauser Netzwerk den Kindern in Absprache mit den Kindergartenleitungen jeweils eine gut gefüllte Obstkiste.

 

Wie man sieht, war die Freude bei den Kindern groß.

Im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung hat die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Süd am 07. November 2017 den

"Integrierte[n] Entwicklungskonzepte[n] für die Stadtteile Rotthausen und Neustadt zur Anmeldung als Fördergebiete im Programm Soziale Stadt"
einstimmig zugestimmt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können das umfangreiche Dokument für den Ortsteil Rotthausen hier einsehen: 

Beim 47. Treffen des Rotthauser Netzwerks war Annette Berg eingeladen, die Dezernentin für Kultur, Jugend, Bildung und Sport der Stadt Gelsenkirchen. Am Donnerstag, 21. September, erzählte sie im Restaurant „Haus Dahlbusch“ an der Rotthauser Straße vor fast 40 Besuchern über Perspektiven im Stadtteil.

Die Dezernentin berichtete über Perspektiven von Kultur und Bildung für Rotthausen. Sie war über die Stationen als Jugendleiterin in Essen, Monheim und Wuppertal nach Gelsenkirchen gekommen und freute sich, dass Gelsenkirchen jetzt schon während ihrer Tätigkeit den „Learning City Award“ verliehen bekommen hat.

Frau Berg betrachtet Kultur und Bildung in und für Gelsenkirchen als sehr wichtig, hatten doch im letzten Jahr 500 Schüler, d.h. 11% der Schulabgänger, die Schulen ohne Abschluss verlassen.

Dazu kommt noch, dass es im letzten Jahr 2500 Schüler durch Zuwanderung mehr gab. Das ist eine Mammutaufgabe für die Stadt und muss erst bewältigt werden.

Sie würde das Volkshaus Rotthausen gerne als ein Zentrum für kulturelle Bildung sehen und unterstützt dieses Konzept. Aber das bleibt abzuwarten. Da spielen die Kosten für einen möglichen Ein- und Umbau eine große Rolle.

Zum dritten Mal nach Juni und Juli veranstaltete das Rotthauser Netzwerk am Samstag, 16. September, zusammen mit dem Bürgerverein Rotthausen und der Stadtbäckerei Gatenbröcker das Musikfest auf dem Ernst-Käsemann-Platz, dem Rotthauser Marktplatz. Pünktlich um 1100 Uhr begannen Andy und seine Partnerin Jola ihr Musikprogramm aus bekannten Schlagern, Evergreens und Oldies.

Die Marktbesucher, Händler und Nachbarn waren bald in bester Stimmung und sangen, schunkelten und tanzten auf dem Platz. Dazu gab es Kaffee und Kuchen von der Stadtbäckerei Gatenbröcker.

Jetzt folgt die Winterpause, bis es im nächsten Jahr die Neuauflagen des Musikfestes durch das Rotthauser Netzwerk gibt.

Bei dem vom Rotthauser Netzwerk organisierten ersten Rotthauser Boule-Turnier am 08. Juli 2017 trafen sich an der Boule-Anlage im Dahlbuschpark 16 Teams im Wettbewerb um den von der APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH gestifteten Wanderpokal.

Bei schönem Wetter stand bei allen Teams der Spaß im Vordergrund, so dass eine Neuauflage im kommenden Jahr selbstverständlich schon in Planung ist.

 

Am 22. Juni begrüßte das Rotthauser Netzwerk Oberbürgermeister Frank Baranowski und befragte ihn zum Thema „Perspektiven im Stadtteil Rotthausen“.

Anschließend referierte Dirk Sußmann, Geschäftsführer des Integrationscenters für Arbeit Gelsenkirchen über das Projekt „Kooperation Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen und Rotthauser Netzwerk“.

Marco Sawatzki, Rektor der Hauptschule „Am Dahlbusch“, stellte den neu gegründeten Förderverein der Schule vor.

Thomas Nikutta, Organisator des Stadtteilfestes „Auf der Reihe“ am 29. Juli 2017, präsentierte seine Veranstaltung mit dem Hauptevent, dem Spiel einer Auswahl von sportlichen Größen der Rotthauser Altvereine gegen die Traditionsmannschaft von Schalke 04.

Abschließend hatte der Rotthauser Filmemacher Urs Kessler die Gelegenheit, über seinen neuen Film „Rotthausen 1944“ mit Bezug zur damaligen Tragödie im ehemaligen Tanzlokal „Wernscheid“ zu berichten.

Insgesamt ein informativer und gelungener Abend für die zahlreichen interessierten Besucher:

Impressionen vom Treffen des Rotthauser Netzwerks am 20. April 2017 in den Räumen der Firma GELSENBILDUNG GmbH

Am 25. März säuberte das Rotthauser Netzwerk unter eifriger Mithilfe des Lehrerkollegiums und der Schülerinnen und Schüler der Hauptschule "Am Dahlbusch" den Bereich um den Generationenspielplatz im Dahlbuschpark

Beim anschließenden Boule-Turnier stellten gemeinsam mit dem Team des Rotthauser Netzwerks die ZWAR-Gruppen aus Erle, Rotthausen, der Feldmark und der Altstadt ihr Können unter Beweis.

Das Rotthauser Netzwerk bedankt sich im Namen der Rotthauser Bürgerinnen und Bürger noch einmal herzlich bei den großzügigen Spendern, den Herren Wilhelm Tax und Ilias Tsaous, für die im Dahlbuschpark aufgestellten Bänke.

Wilhelm Tax        

Ilias Tsaous u. Sohn

Eröffnung der neuen Boulebahn im Dahlbuschpark am 25. Juni

__________Fleißige Hände ...
___ ... bei der Arbeit__________
___Die Boule-Bahn ist fertig
....... ..... Andreas Lange und Mitarbeiter beim ...
............ Aufstellen der gesponserten Bänke ...

Das Wetter am  Eröffnungstag  hätte sich eher  für eine Wasserball-partie  geeignet.  Dennoch ließen sich die Freunde des Boulesports nicht davon abhalten, einige Kugeln zur Einweihung der neuen Bahn zu spielen.

Alles neu macht der Mai -

wenn das Grünflächenamt und das Rotthauser Netzwerk ihm dabei helfen!

 

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